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Hirschbrunft in De Hoge Veluwe

Gemeinsam mit Thomas Scheffel fuhr ich dieses Jahr zum ersten Mal in den Park "De Hoge Veluwe" in der Nähe von Arnheim. Für uns war es eine fotografische Erkundungstour, die uns den Park und seine Möglichkeiten näher bringen sollten. Um uns ganz auf die Fotografie konzentrieren zu können und die Morgen- und Abendstunden optimal nutzen zu können, wollten wir auch zwei Nächte vom 1. bis 3. Oktober 2011 auf dem Campingplatz des Parks verbringen.

Und - wie war es denn?
Eigentlich gut. Aber zunächst zu den Einschränkungen:
- für die Hirschbrunft waren wir ca. 2 Wochen zu spät
- den Campingplatz darf man außerhalb der Öffnungszeiten des Parks nicht verlassen
- außer an "der" Stelle waren weder Rothirsche noch Mufflons im Park zu sehen.

Somit ist man fotografisch auf Landschaftsmotive wie Wald und Sanddünen oder Makromotive beschränkt - davon gibt es im Prinzip reichlich. Der Park ist sehr weitläufig und auch für Nicht-Fotografen zum Wandern oder Radfahren interessant.

"Den" Ort zur Fotografie der Hirschbrunft findet man leicht - man fährt durch die zentrale Straße des Parks und hält dort, wo sich bereits eine Reihe von Fotografen am Straßenrand versammelt haben. Je nach Zeitpunkt dürfte frühe Anreise gefordert sein - wir konnten auch um 15 Uhr noch einen akzeptablen Platz einnehmen. Und dann kommt gegen 16 Uhr ein Parkranger und wirft Äpfel und anderes Futter in die Heide. Zwar immer noch weit weg, aber so werden die Hirsche angelockt. Und sie kommen tatsächlich...

Dennoch sind Hirsche noch immer relativ weit weg! Bei mir haben mein 300-800 und die D300 für ausreichende Abdeckung gesorgt, zumindest während der zwei Abende, die wir beurteilen können, waren Objektive unterhalb 400 mm eher unzureichend. Ob die Äpfel zu anderen Jahreszeiten näher an den Straßenrand plaziert werden, entzieht sich unserer Kenntnis.

Das Erlebnis allerdings ist sehr schön, das Licht war fantastisch während unseres Aufenthalts. Und die Tiere sind schon beeindruckend, selbst auf diese Entfernung. Und es gibt genügend Platz, so daß die Menge an Fotografen-Kolleginnen und -Kollegen dann keine große Rolle mehr spielt. Kurzum: ein schönes Ziel für einen Wochenend-Ausflug mit sozialen Aspekten.

 


 
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